Ein Tag voller Staunen und guter Laune
29.04.2026
KETTWIG: HVV startet mit toller Bustour ins Jahr
Von Nina van Bevern
Schon die ersten warmen Sonnenstrahlen dieses Jahres versprachen einen besonderen Ausflug, und genau so erlebten ihn die Teilnehmenden der ersten Bustour des Heimat und Verkehrsvereins. Rita Forstmann beschreibt den Tag mit großer Begeisterung und nennt ihn „ein herrlicher Ausflugstag“.
Das Ziel führte nach Lorch in Nord Limburg in das Erlebniszentrum Mind Mystery, ein Museum, das ganz im Zeichen von optischen Täuschungen steht. „Man ging durch eine Welt von optischen Täuschungen und merkte, dass das Gehirn sich tatsächlich täuschen lässt“, berichtet die Kettwigerin. Besonders beeindruckt zeigte sie sich vom Spiegellabyrinth, in dem der richtige Weg gesucht werden musste, sowie von Bildern, die mehrere Motive gleichzeitig zeigten. „War es ein junges Mädchen, aber wo war die alte Frau, die ebenfalls in dem Bild versteckt war“, beschreibt sie die verblüffenden Eindrücke.
Auch das kreative Ausprobieren kam nicht zu kurz. In Bastelecken konnten die Besucherinnen und Besucher nachdenken und tüfteln, etwa beim Legen von unterschiedlich geformten Steinen zu bestimmten Figuren. Rita Forstmann erinnert sich: „Es gab Bastelecken, wo man ähnlich wie bei Tangram versuchen musste, vier unterschiedlich geformte Steine zu einem Viereck oder zu einem T zu legen.“ Ein weiteres Highlight war die Welt der Illusionen selbst. Eine scheinbare Treppe entpuppte sich als flaches Bild, das dennoch vollkommen real wirkte.
Besonders spektakulär war das sogenannte auf dem Kopf stehende Haus. „Alle Möbel hingen an der Decke“, so Rita Forstmann, „und es gab keine gerade Bodenfläche, das machte sofort schwindelig.“ Großen Spaß bereitete auch das Fotografieren. Die Gäste konnten sich so positionieren, dass auf den Bildern verblüffende Szenen entstanden, etwa der Eindruck eines Handstands in Küche oder Schlafzimmer. Rita Forstmann fasst zusammen: „Es hat total viel Spaß gemacht, durch die einzelnen Räume zu gehen und zuzusehen, wie andere Menschen sich positionierten.“
Nach dieser außergewöhnlichen Erfahrung führte die Reise weiter nach Kempen. Durch das historische Kuhtor gelangte die Gruppe in den lebendigen Stadtkern rund um den Buttermarkt. Rita Forstmann schwärmt: „Dort gab es jede Art von Gastronomie, man konnte wählen zwischen Café, Restaurant, Eisdiele oder Cocktailbar.“ Unter den großen Platanen ließ es sich angenehm verweilen, bevor ein Spaziergang durch die Altstadt folgte. Die historische Kulisse mit kleinen Geschäften, Brunnen und Skulpturen lud zum Entdecken ein. Auch die ehemalige Burg, die heute als Stadtarchiv genutzt wird, konnte bestaunt werden.
Die HVV-Geschäftsführerin beschreibt diesen Teil des Tages als besonders stimmungsvoll und rundet ihren Bericht ab: „Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es ein gelungener Ausflug war.“
Fotos: Privat
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