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Brücken Desaster in Kettwig

22.07.2025

KETTWIG: Kundgebung der FDP am 25. Juli 2025 um 18:00 Uhr an der Volckmarstraße in Kettwig 

In den Social Media rumort es gewaltig. Viele Bewohner aus dem Umfeld der kleinen und der großen Rinderbachbrücke in Kettwig vor der Brücke sowie der Stauseebrücke drücken ihren nachhaltigen Unmut darüber aus, dass insbesondere die kleine Rinderbachbrücke an der Volckmarstraße nach Aussagen des Amtes 66 der Essener Verwaltung keine Chance für einen baldigen Neubau haben soll. 

In der Pressemitteilung der FDP Kettwig beschreibt Gerd Kolbecher die Probleme und die bevorstehende Kundgebung: „Schon beim Bürgergespräch der FDP-Kettwig am 11.6.2025 zeigte sich eine große Verärgerung der Teilnehmer. FDP-Landtagsabgeordneter Witzel unterstrich die dringende Forderung nach einem schnellen Neubau. Daraufhin beschlossen die Teilnehmer eine Petition mit der Forderung nach einem schnellen Neubau, die sofort vielfach gezeichnet wurde. Über das Internet wurde sie fortgesetzt und zählt inzwischen rund 700 Teilnehmer. 

Mit der Kundgebung am 25.7. bietet die FDP eine Veranstaltung unmittelbar vor der kleinen Rinderbachbrücke an, auf welcher der FDP OB-Kandidat Heiko Müller die dringende Forderung der Betroffenen nochmals unterstreichen will und neue Informationen zum Vorgehen der Stadt Essen vortragen wird. Er wird auch auf die prekäre Lage der anderen Kettwiger Brücken eingehen. Interessierte Bürger sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. 

Besonderes Augenmerk ist darauf zu legen, dass angeblich noch in diesem Jahr endlich der Neubau der Schule an der Ruhr in vor der Brücke beginnen soll. Damit kommen auf die Bewohner weitere unerträgliche Belastungen zu. Durch die Sperrung der kleinen Rinderbachbrücke für Kfz wird der Baustellenverkehr zu weiteren Belastungen der Anwohner führen. Notwendiger Parkraum geht verloren. Feuerwehr und Rettungswagen müssen in Notsituationen mit noch längeren Anfahrtszeiten rechnen. 

Gerade dieser Umstand schürt die Angst der älteren Anwohner, dass ihnen nicht rechtzeitig geholfen werden kann. Das haben bisherige Eintreffzeiten von fast ½ Stunde nach Anruf bereits aufgezeigt. 

Es ist unverständlich, wieso der Geschäftsbereich 6 mit der Führung durch die grüne Beigeordnete Raskob völlig falsche Prioritäten bei Instandsetzung und Neubau der Kettwiger Brücken setzt. Die daraus resultierende Verantwortung scheint offensichtlich völlig unbeachtet zu bleiben.“  

Foto: Kosmas Lazaridis  

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