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2016-09-24

Alles im Griff! MediClin lud zum "Tag der offenen Tür" ein

Von Nina van Bevern

MediClin, die Fachklinik Rhein/Ruhr An der Rötsch, lud heute wieder alle Interessenten ein, das breite Angebot der Einrichtung kennenzulernen. Die Besucher hatten die Gelegenheit, sich selbst ein Bild von der Klinik und der Arbeit vor Ort zu machen. Stündlich führten Mitarbeiter der Klinik die Gäste durch das Haus und stellen die Räumlichkeiten der Fachkliniken für Innere Medizin, Kardiologie, Orthopädie und Neurologie vor. Auch Chefarzt der Orthopädie Dr. Wolf-Peter Scheitza mischte kräftig mit und spielte sogar für die Besucher Trompete!

Praktische Demonstrationen fanden im Ergometer-Raum und bei der medizinischen Trainingstherapie statt. Außerdem konnten die Besucher die Spiegeltherapie, die Therapien im Armstudio, den Hydrojet und den Gleichgewichtsparcours einmal selbst ausprobieren. Spannend: In einem "Gesundheitszirkel" sammelte man an Stationen wie dem Ultraschall der Halsgefäße, der Blutdruckmessung, der Cholesterinmessung und verschiedenen anderen Messungen Ergebnisse, die Aufschluss über den eigenen Gesundheitszustand gaben...

Wer sich lieber "nur" informieren wollte, der war an den verschiedenen Ständen zu den unterschiedlichsten Themen wie
der Ernährungsberatung, Hilfsmitteln bei der Autonutzung oder einem Röntgenschaukasten richtig. Natürlich wurde auch der schöne Außenbereich der Klinik einbezogen: Hier bot zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz die Besichtigung eines Rettungswagens an. Darüber hinaus gab es einen Informationsstand zum Thema „häuslicher Notruf“.

Aber auch kulturell hatte der "Tag der offenen Tür" einiges zu bieten. So wurde die Fotoausstellung „Selbsthilfe in Essen – ein starkes Stück“ eröffnet und die Vernissage der Ausstellung „used“ der Künstlerin Sabine Inselmann gefeiert. Etliche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich die MediClin-Fachklinik bei schönsten Wetter und leckeren Speisen ganz in Ruhe anzuschauen. Schließlich ist es gut, wenn man im Falle eines Falles weiß, wo und wie man behandelt wird.

Fotos: Kosmas Lazaridis

2016-09-24

„Projekt: Crossing the Lines“

Vielen Kettwigern sind sicher noch die begeisternde Darbietung der Tanzmoto Dance Company anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kettwiger Skulpturenparks am Siebener Sinus mit Loop und der peppige Auftritt der Tanzmoto Dance Company auf dem diesjährigen Karnevalsumzug in guter Erinnerung. Die Tanzmoto arbeitet zur Zeit an einem interessanten Projekt. Crossing The Lines ist der Titel des neuen Stücks. Die Choreographie ist von Royston Maldoom, der besonders durch den Dokumentarfilm „Rhythm is It“ mit Sir Simon Rattle und den Berlinern Philharmonikern bekannt wurde. In Crossing the Lines zeigt er fünf Stücke, von denen einige international bedeutsame Auszeichnungen erhalten haben. Die Zusammenarbeit zwischen Royston Maldoom und der Tanzmoto Dance Company in Kettwig besteht schon seit 10 Jahren.

Die Premiere dieses Stückes ist am 7. Oktober 2016 in Marl, die Kettwiger können das Stück am 9. Oktober 2016 in den Scheidt’schen Hallen in Kettwig sehen. Dazu können Sie Karten u. a. im Kettwiger Reisebüro am Bürgermeister-Fiedler-Platz 3, erwerben (Preis: Erw. 15 €,  Schüler/Stud./ Azubi 8,-- €). An diesem Tanzabend werden fünf professionelle Tanzstücke von ROYSTON MALDOOM zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt.

In „Crossing the Lines“ zeigt er die folgenden Stücke: „Time flies!“ / „Zeit rennt!“ wurde 1974 zum ersten Mal choreographiert für einen Tänzer der Ballett-Kompanie von San Marcos in Peru. Über „Black Earth“, ein 8-minütiges Solo Stück , sagt Royston selbst: „Black Earth ist eine Hommage an alle Muslime, die mir mit großer Freundlichkeit begegnet sind auf meinen Reisen um die ganze Welt.
„The Confession of Isobel Gowdie“ ist ein 25 minütiges Gruppenstück mit Musik von James MacMillan und ist der Erinnerung an die Frau gewidmet, die 1662 in Schottland als letzte angeklagt wurde wegen Hexerei. „Adagietto No.5“, ein Trio für zwei Männer und eine Frau zu der Musik von Gustav Mahler. Adagietto No. 5 ist eine physische Darstellung des Körpers, bei der enthüllende Positionen, verflochtene Hebungen und knifflige Manipulationen gezeigt werden. Außerdem werden akrobatische Elemente benutzt um die unglaubliche Flexibilität und Kontrolle zu demonstrieren, die gleichzeitig sehr verführerisch wirken. Dauer: 7 Minuten.
Das letzte Stück an diesem Abend ist Royston Maldoom´s „Hook“, ein 8-minütiges Gruppenstück, sehr energiereich und unbeschwert. Es wurde für die Edinburgh Choreographic Project Tour neu gestaltet zur Musik von Graham Fitkin´s Album mit dem selben Namen. Der originale Titel des Stücks lautet „14 dancers in search of an idea“.
 
Es gibt am 9. Oktober 2016 zwei Vorstellungen, um 11.00 Uhr und um 19.30 Uhr.

Foto: Kosmas Lazaridis

2016-09-23

„RUHR-ACHTER ESSEN-KETTWIG schließt die Saison in der oberen Tabellenhälfte!“

Kettwiger Frauen-Achter rudert zum Finale beim „Sportmetropole Berlin Renntag“ auf Rang vier und schließt damit die Saison in der oberen Tabellenhälfte auf einem hervorragenden fünften Platz ab.

Ein starker Auftritt des „RUHR-ACHTER ESSEN-KETTWIG“ beim fünften und zugleich letzten Renntag der Ruder-Bundesliga. Beim „Sportmetropole Berlin Renntag“ auf der Spree entlang der East Side Gallery direkt hinter der „Berliner Mauer“ landeten die Ruderinnen der Kettwiger Rudergesellschaft in Kooperation mit der Ruderriege ETuF Essen auf einem hervorragenden vierten Rang und sicherten sich damit als Debütant der Liga mit Platz fünf in der Gesamtwertung einen Platz in der oberen Tabellenhälfte.

„Mission geglückt!“, so das einheitliche Resümee der Athletinnen um Schlagfrau Lisa Quattelbaum und Team-Captain Anna-Maria Kipphardt sowie allen Beteiligten im Hintergrund, die das Projekt zu Jahresbeginn auf den Weg gebracht haben. Als Liganeuling war vor Saisonbeginn die Anspannung groß, ob man im Zirkus der elf sprintstärksten weiblichen Flaggschiffe der Republik ein Wörtchen mitreden können würde. Nun nach fünf phantastischen Renntagen, wo es sicherlich Höhen und Tiefen gab, steht man mit dem fünften Tabellenplatz in der Gesamtwertung hervorragend da.

In Berlin hatte sich der Achter von der Ruhr sogar die Möglichkeit erkämpft nach den Sternen zu greifen. Nach Platz drei im Zeitfahren, fuhr das Team um Steuerfrau Hanna Müller bei ihrem Achtelfinalsieg gegen die „HavelQeens“ aus Berlin die schnellste Siegerzeit aller Ligaboote. Nach einem souveränen Viertelfinalsieg gegen „JKU Wiking Linz“ traf der „RUHR-ACHTER ESSEN-KETTWIG“ im Halbfinale gegen die späteren Liga-Champion vom „Melitta-Achter Minden“ an. Hier forderte der Kettwiger Achter den Mindenerinnen alles ab und zeigte eindrucksvoll, dass man in der Saison viel gelernt und sich toll weiter entwickelt hat. Am Ende fehlten nur 19 Hundertstel zum Einzug ins Finale. Im Kampf um Bronze gab es dann gegen den „Brüder-Grimm-Achter Hanau“, der sein Halbfinale gegen den „Lübeck Achter“ geschenkt hatte, eine Niederlage, welche aber über das sensationelle Ergebnis der ersten Saison in der Ruder-Bundesliga nicht hinweg täuschen konnte.

Diese Saison hat Lust auf mehr gemacht. Die Renntage in Frankfurt, Münster, Hamburg, Leipzig und Berlin waren alles super Events und fanden einen tollen Zuschauerzuspruch. Im kommenden Jahr wollen die Kettwigerinnen auf alle Fälle wieder einen Achter stellen und dann vielleicht sogar nach den Medaillen greifen. Der Dank geht an alle Freunde, Förderer, Sponsoren die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben und an die zahlreichen Fans, die das Team lautstark unterstützt haben.

Folgende Mannschaft war für den „Ruhr-Achter Essen-Kettwig“ an den Start:
Julia Barz, Anja Drenker, Julia Eichholz, Laura Farwick, Imke Fütterer, Lenja Fütterer, Fabienne Klung, Karen Kiesewetter, Eva Hoos, Anna-Maria Kipphardt, Katharina Merzenich, Franziska Ott, Lisa Quattelbaum (alle KRG) Charlotte Hentrich, Jessica Müser, Katja Rügner (ETuF) Steuerfrauen: Hanna Müller, Pia Kotecki (beide KRG)

Weitere Informationen / Ergebnisse etc.:
http://www.ruhr-achter.de
http://sportdeutschland.tv/rudern

Fotos: KRG

2016-09-22

„Grundstücksgesellschaft Kettwig baut Tuchmacher-Apotheke“

Almut Burgsmüller eröffnet zweiten Standort

Das Gebäudeensemble zwischen Güterstraße und Ringstraße erhält eine weitere Ergänzung: Nach der Vergrößerung und Modernisierung des Kaiser´s Marktes und der erfolgreichen Erweiterung durch das Büro- und Ärztehaus mit dem großen dm-Markt baut die Grundstücksgesellschaft Kettwig hier die „Tuchmacher Apotheke“.
Je nach Zufahrt über die Ringstraße oder die Güterstraße setzt der Neubau den Schlussstein oder bildet den Auftakt in das leistungsfähige Nahversorgungszentrum. Für Apothekerin Almut Burgsmüller, die bereits die Ruhr-Apotheke in vor der Brücke betreibt, ein Standort mit hervorragender Perspektive. „Wir können das Sortiment vom Vollversorger Kaiser´s und dem dm-Markt sinnvoll abrunden und freuen uns natürlich über die Nähe zum Ärztehaus.“

Eleganter Pavillonbau mit großem Schaufenster

„Die Gebäudeform erinnert an typische eingeschossige Pavillonbauten, die mit prägnanten Gestaltungsdetails nicht nur im Ruhrgebiet der 50er Jahre errichtet wurden“, findet Malte Schnetger, zuständiger Projektarchitekt im Kölner Architekturbüro Format Architektur, das auch das Büro- und Ärztehaus geplant hat. Eine große Schaufensteranlage, die sich über eine der abgerundeten Ecken des Gebäudes erstreckt, ermöglicht eine Orientierung sowohl in Richtung Parkplatz als auch in Richtung Ringstraße. Das prägnante, pultähnliche Flugdach gibt dem Gebäude eine hohe Eigenständigkeit, ohne dass es seine Umgebung überstrahlt.“
Als Fassadenmaterial kommt ein in seiner Tonalität zu den beiden anderen Gebäuden im Ensemble passender schwarz-brauner Klinker im überlangen Steinformat zur Ausführung. Auf Grund seiner senkrechten Verlegung an der Fassade stellt dies eine moderne Interpretation des Themas Backstein dar.

Moderne Gebäudetechnik

Die moderne Gebäudetechnik mit Klimatisierung zum Schutz wärmesensibler Medikamente sowie rationelle Bevorratung und Warenausgabe sind spürbare Kundenvorteile für die Kunden der Apotheke. „In der neuen Apotheke werden die Medikamente automatisch aus dem Warenlager geholt. So bleibt mehr Zeit für die persönliche Beratung unserer Kunden“, erläutert Almut Burgsmüller. „Zudem können sich die Lager unserer beiden Apotheken ergänzen. Die Ruhrapotheke wird einen Schwerpunkt Diabetes, Geriatrie und Sport bilden, während wir uns in der Tuchmacherapotheke stärker auf junge Familien und Kinder ausrichten. So können wir die Patienten noch schneller versorgen.“
 
Eine breite Automatikschiebetür gestattet einen barrierefreien Zugang vom behindertengerechten Parkplatz und sorgt für einen angenehmen Besuch. Alle drei Gebäude des Ensembles sind damit barrierefrei erreichbar.
Heinz Schnetger, Geschäftsführer der Grundstücksgesellschaft Kettwig, ist überzeugt: „Die drei architektonisch anspruchsvollen Gebäude sind mit ihren Angeboten insgesamt eine Stärkung des vielseitigen Dienstleistungs- und Geschäftsangebotes auch der benachbarten Ruhrtalstraße. Mit seinem großen Parkplatzangebot wird der Besuch zu einem angenehmen und unkomplizierten Aufenthalt.“ Die Baukosten mit Grundstück belaufen sich auf 680.000 Euro. Der Einzug für Almut Burgsmüller ist für Februar 2017 geplant.

Foto: Peter Marx, Grafik: GGK

2016-09-22

„Herbstfest des KSV“

Unter dem Motto „Wir bewegen Kettwig“ feiert der Kettwiger Sportverein 70/86 e.V. an diesem Samstag, 24. September sein sportliches Herbstfest. Auf dem Gelände der Grundschule an der Ruhr in Kettwig vor der Brücke geht es ab 11:30 Uhr aktiv zur Sache. Dann heißt es mitmachen und viele unterschiedliche Sportarten einfach mal ausprobieren.

Um 11:30 Uhr startet das Herbstfest – direkt nach dem Tag der offenen Tür der Grundschule – mit einer sportlichen Mitmachaktion für Alle. Um 12:00 Uhr startet dann eine große Wanderung durch Kettwig unter dem Motto „Ausdauertraining leicht gemacht: vom Gehen zum Walken – vom Walken zum Joggen“. Um 12:30 Uhr und dann jeweils stündlich zeigt die Parcour-Truppe des KSV mit voller Action und vielen Sprüngen, wie leicht man die Schwerkraft austricksen kann. Um 14:00 Uhr wird Zumba das mehr oder weniger liebgewonnene Hüftgold der Besucher zum Schmelzen bringen. Rund um die Uhr können Besucher des Festes Trampolin, Tischtennis, Kinderturnen oder Leichtathletik ausprobieren. Kinder können sich dabei auch an einige Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens wagen.

Ein Glücksrad und eine Hüpfburg des Flughafens Düsseldorf runden das bunte Veranstaltungsprogramm ab. Und wer vor lauter Bewegung zu viel Hüftgold verloren hat, kann dieses schnell wieder mit kulinarischen Leckereien aufbauen.

Foto: Kosmas Lazaridis

2016-09-21

„Exguisite noyse“ in der Schinkelkirche

Ensemble für Alte Musik, Köln
Darkness sublime – comfort for an unsettled fancy

„Der Mann, der in sich selbst keine Musik hat und den nicht süße Harmonie bewegt, ist zu Verrat imstand, zu Raub und Tücke. Sein Geist bewegt sich finster wie die Nacht“, William Shakespeare, Merchant of Venice, 5.1.90-95.

Vergänglichkeit und Tod, Tränen, Schmerzen, Trauer und Dunkelheit sind prägende Begriffe für das Lebensgefühl der elisabethanischen Zeit. Melancholie war im elisabethanischen England ein nur allzu gegenwärtiges Phänomen, das neben den Ärzten auch die Philosophen zu heilen und zu erklären versuchten. In seinem bedeutenden Werk „The Anatomy of Melancholy“, das 1621 erschien, schrieb Robert Burton (1577-1640): „Viele Menschen werden melancholisch durch das Musikhören, jedoch ist es eine angenehme Melancholie, die die Musik hervorruft; und daher ist sie für diejenigen unzufriedenen, Kummer leidenden, ängstlichen, sorgenvollen oder niedergeschlagenen Menschen ein höchst angenehmes Heilmittel.“

Das neue Programm des Kölner Ensembles für Alte Musik präsentiert das nächste Konzert der Reihe „Musik in St. Peter“. Am Sonntag, 25. September 2016 kommt um 18.00 Uhr exquisite noyse in die Schinkelkirche. Karten gibt es an der Abendkasse, Vorbestellungen sind im Pfarramt St. Peter und Laurentius möglich (Tel. 02054-4418, montags, mittwochs bis freitags 9 -12 Uhr, dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr). Kostenbeitrag: 15 €, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei, Schüler und Studenten 5 €.

Fotos: Sybille Hempel-Abromeit, Peter Hölscher

2016-09-20

„Die SPD kämpft für die Bürgerversicherung“

Heidenblut: „Wir haben seit 2013 viel erreicht, aber wir sind noch nicht am Ziel.“
Von Alexander Land
 
Am Mittwoch, dem 14. September 2016, war der Bundestagsabgeordnete Dirk Heidenblut zu Gast bei der SPD Kettwig. Unter den gut 20 Interessierten im Deutschen Haus konnte auch ein Neumitglied im Ortsverein begrüßt werden. Jan Wiedwald, Vorsitzender der SPD Kettwig, begrüßte Heidenblut herzlich, der in seinem Vortrag direkt zur Sache kam: „Die Beiträge in der Krankenversicherung werden weiter steigen. Wir wollen die Parität wieder einführen“, betonte der Politiker. Die SPD sei hier noch nicht am Ziel, aber der Druck auf den Koalitionspartner werde stetig erhöht.
 
Der Gesundheitspolitiker proklamierte durchaus mit Stolz, wie viel die SPD seit 2013 bereits erreicht habe. Konkret:
 
„Wir haben Terminservicestellen eingeführt. Die Präventionsmittel aufgestockt, die Krankenkassen müssen nun 7 EUR pro Versichertem für Prävention aufwenden. Die Unabhängige Patientenberatung (UPD) wurde gestärkt und verlängert, die Mittel hierfür wurden nahezu verdoppelt.
Wir haben massive Investitionen in die Krankenhäuser durchgesetzt. Im Fokus stehen eine bessere Notversorgung, mehr und bessere Pflegekräfte und das Ausgleichen von Tarifschwankungen mit dem Ziel, dass die Krankenhäuser in der Tarifgemeinschaft verbleiben.
Wir haben bei der Pflegeversicherung durchgesetzt, dass neben den körperlichen Erkrankungen auch endlich kognitive anerkannt werden (Mit Wirkung zum 1.1.2017).
Wir haben die Mütterrente erhöht. Wir kämpfen noch für die Finanzierung aus Steuermitteln.“
 
Es gab viele Nachfragen aus dem Publikum. Es wird anerkannt, dass deutliche Fortschritte erzielt wurden, aber es gibt auch den Wunsch nach mehr Transparenz. Die Versicherungssysteme müssen einfacher, durchschaubarer und nachvollziehbarer werden. Heidenblut unterstrich, dass auch er für mehr Transparenz sei. Das gehe einher mit dem erklärten Ziel von stabilen oder besser sinkenden Kosten. „Aktuell haben wir 110 Kassen in Deutschland. Unsere ehemalige SPD-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hat mal gesagt, dass 50 Kassen völlig ausreichen sollten. Für einen qualitativen Wettbewerb brauchen wir schon mehrere Kassen. Ich will mich nicht auf eine genaue Zahl festlegen, aber ob auf Dauer über 100 Kassen nötig sind, sollte auch unter dem Gesichtspunkt der Verwaltungskosten gut überlegt sein. Denn das ist Geld, was dann den Versicherten nicht zur Verfügung steht“, erklärt MdB Dirk Heidenblut.
 
Jan Wiedwald beendete die lebhafte Debatte und betonte: „Gesundheitspolitik ist und bleibt in unserer Gesellschaft ein Dauerbrenner. Daher ist es wichtig, dass sie von Sozialdemokraten gestaltet wird.“

Foto: Uwe Faltmeier

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